UnbezahlbarLand

EIN PROJEKT DER
REGIONALEN
FACHKRÄFTEALLIANZ
LANDKREIS GÖRLITZ

ubl facebook ubl twitter ubl instagram

UnbezahlbarLand

EIN PROJEKT DER REGIONALEN FACHKRÄFTEALLIANZ LANDKREIS GÖRLITZ

ubl facebook ubl twitter ubl instagram

Unbezahlbarland?!

Sie werden sich vielleicht fragen, was das für ein Land sein soll, wo es liegt und ob da alles unbezahlbar teuer ist. Seien Sie neugierig und finden Sie es heraus. So viel sei schon mal verraten: es geht um Lebensqualität, Freiräume, kreative Köpfe, engagierte Menschen, spannende Arbeitswelten und unbezahlbare Chancen gegenüber dem Leben in der Großstadt.

 

unbezahlbarland pfeilLinkWeiss MEHR ERFAHREN

PflanzenPflegenErntenim Landkreis Görlitz

Das Programm zum 23. SÄCHSISCHES LANDESERNTEDANKFEST am 30.9.–2.10.22 in Zittau steht Ihnen hier zur Verfügung.

Pflanzen, Pflegen, Ernten im Unbezahlbarland

Landwirtschaft | Forstwirtschaft | Fischwirtschaft

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bilden den Jahreskreislauf. An diesem, immer wiederkehrenden Kreislauf, orientieren sich die Menschen bis heute. Besonders Diejenigen, die Mutter Natur als Lehrmeisterin haben. Dazu zählen im besonderem Maße Landwirte, Forstwirte und Fischwirte. Alles Berufe mit langer Tradition.

Als der Mensch sesshaft wurde, nahm er den Boden in Besitz. Sitte und Brauchtum entwickelten sich sinnvoll aus den Lebensgesetzten der Bauern, die von der Verbundenheit mit der Natur geprägt waren und es auch heute noch sind. Der Beruf des Bauers ist einer der Ur-Beruf des Menschen. Alle handwerklichen und viele schöpferischen Berufe haben sich aus der Spezialisierung der bäuerlichen Arbeit entwickelt. Mithilfe dieser Seite wollen wir die Menschen in den „GRÜNEN BERUFEN“ sichtbar machen, die unterschiedlichen Berufszweige vorstellen und ihnen für ihre tägliche Arbeit Respekt zollen. Gleichwohl werben wir dafür, einen „GRÜNEN BERUF“ zu erlernen und sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen.   

 

 

Image
Landwirtschaft im Landkreis Görlitz

Daten & Fakten
Landwirtschaft

Es gibt insgesamt 516 landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Görlitz. Ca. 300 davon bewirtschaften Flächen unter 50 ha. Etwa 150 leistungsstarke landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften 90 Prozent der gesamten Fläche.
Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft spielen im Landkreis Görlitz eine große Rolle. Die landwirtschaftliche Nutzfläche nimmt ca. 44 Prozent der gesamten Landkreisfläche ein. Der Anteil der Waldfläche liegt bei ca. 35 Prozent. 363 landwirtschaftliche Betriebe befassen sich mit der Viehhaltung. Die Rinderhaltung bildet dabei einen wesentlichen Schwerpunkt. 

In Löbau gibt es eine Außenstelle des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mit einer Fachschule für Landwirtschaft, die für die Landwirtschaft im gesamten Landkreis zuständig ist. 

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
0
Ackerland in ha
0
landwirtschaftliche Betriebe
0
Betriebe mit Viehhaltung
0
Anteil der Waldfläche in %

Auf´m Hof...

Christian Fietze besucht manche Höfe in unserem schönen Landkreis. Wir sprechen über spannende und überraschende Themen.

Image

Landwirtschaft aus Leidenschaft

Karl Leon Slabke, Ausbildung zum Landwirt

„Mein Opa war Landwirt. Mein Vater auch. Und für mich war schon immer klar, dass ich diese Tradition fortsetzen möchte. Als ich drei Jahre alt war, durfte ich bei meinem Vater auf dem Traktor sitzen und mit auf’s Feld fahren. Bereits als Kind habe ich gelernt, dass Landwirtschaft vielfältig ist. Pflanzen, Tiere, Technik – alles in einem Beruf. Diese Vielfalt fand ich spannend. Von klein auf lernte ich Kühe zu melken, Heu zu schaufeln oder Traktoren zu reparieren. Aber auch, dass Landwirte den Naturgesetzten folgen müssen. Als ich mich für die Ausbildung entschied, wusste ich, was mich erwartet. Ich empfehle allen Interessierten vorher ein Praktikum zu machen oder in den Ferien auf dem Bauernhof zu arbeiten. Meine Vorkenntnisse konnte ich in der Berufsschule vertiefen. Hinzu kommt das Fachwissen. Theorie ist zwar immer grau, aber zusammen mit beruflicher Praxis, unbezahlbar. Heutzutage sind viele Arbeitsschritte digital, über eine App zu erledigen. Sozusagen Landwirtschaft 4.0. Fest steht: Landwirtschaft hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Vieles verändert sich. Die Technik wird moderner. Sie unterstützt uns, die Tiere, die Pflanzen, selbst die Traktoren. Was bleibt, sind die Naturgesetze. Nach Abschluss meiner Ausbildung möchte ich gern Agrarwirtschaft studieren und später den Familienbetrieb übernehmen.“

Mein Ausbildungsbetrieb

Die Agrargenossenschaft Eibau eG ist ein landwirtschaftlicher Großbetrieb im südlichen Teil des Landkreises Görlitz. Hier arbeiten 75 Beschäftigte und zehn Auszubildende. Im Bereich der Pflanzenproduktion werden auf großen Flächen hauptsächlich Getreide, Raps und Silomais angebaut. Insgesamt bewirtschaftet die Genossenschaft eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 2.600 Hektar in den Ortschaften Eibau, Oberoderwitz, Ruppersdorf, Obercunnersdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Neueibau, Strahwalde und Großhennersdorf.

 

In der Tierproduktion verfügt das Unternehmen über einen großen Milchviehbestand (1.400 Milchkühe, 1.400 Jungrinder und Kälber) und ist einer der größten Milchproduzenten in der Oberlausitz. Die Milchgewinnung erfolgt heute durch modernste Melktechnik in einem großen Melkkarussell und wird computergesteuert überwacht. Aber auch Handarbeit ist bei der täglichen Arbeit noch notwendig.

 

„Wir arbeiten in einem der abwechslungsreichsten Berufe überhaupt. Die Versorgung unserer Tiere sowie das Erzeugen von Futter und Getreide ist ein ständiger Prozess im Einklang mit der Natur. An 365 Tagen im Jahr kümmern wir uns leidenschaftlich um unsere Kühe, Kälbchen und unsere Felder. Wir suchen Jugendliche mit Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Liebe zur Natur und Tieren“, sagt Robert Otto, Vorstand der Agrargenossenschaft.

 

„Die Agrargenossenschaft Eibau hat eine lange Ausbildungserfahrung. Bewerber sollten Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. Bei uns haben auch Hauptschüler mit gutem Abschluss eine Chance. Nach einer erfolgreichen Ausbildung werden motivierte Azubis gern bei uns übernommen und können sich danach weiterqualifizieren bis hin zu einem berufsbegleitenden Studium.“ Vor der Ausbildung ist ein Praktikum sinnvoll, damit Schüler sich selbst testen können, ob der Beruf der richtige ist. Der Erwerb des Traktorführerscheins wird durch die Agrargenossenschaft bezahlt. Mit dieser zusätzlichen Qualifikation können die Auszubildenden dann alle landwirtschaftlichen Geräte bedienen.

 

Ausbildungsberufe:
Landwirt/-in und Tierwirt/-in

Kontakt

Agrargenossenschaft Eibau eGl
Ruppersdorfer Straße 9 02739 Kottmar OT Eibau


Ansprechpartner: Fabian Krems T: 0172 / 3 46 57 34 und Robert Otto T: 0172 / 3 44 68 68
T: 03586 / 3 03 30 | F: 03586 / 30 33 50  
agrar-eg-eibau@t-online.de | www.agrar-eibau.de

www.agrar-eibau.de

Leckeres aus der Heimat

Im Landkreis Görlitz hat sich ein Netzwerk regionaler und nachhaltiger Wertschöpfung etabliert. Nicht nur Einheimische können davon profitieren.

Wer kennt es nicht? Es ist Donnerstagnachmittag, das eine Kind muss von der Schule abgeholt, das andere schnell zum Fußballtraining gebracht werden. Schnell einen Parkplatz suchen, hoffentlich auch finden und dann noch eben im Supermarkt das Abendbrot besorgen. Typischer Alltag einer Familie, ob im ländlichen Raum oder in der Stadt.

Doch es geht auch anders: Nämlich überall dort, wo die gackernden Hühner von nebenan für frische Eier sorgen und es die Apfelschorle aus der Kelterei um die Ecke gibt. In den letzten Jahren ist im Landkreis Görlitz ein regelrechtes Netzwerk regionaler Wertschöpfung entstanden. Von Weißwasser/O.L. bis Zittau, von Löbau bis nach Rothenburg/O.L. – dort gibt es Vielerlei aus der Region, Handwerkliches oder auch kulinarische Spezialitäten.

Das ist das Unbezahlbarland.

Sandy Marschke setzt sich als Mitarbeiterin der Landkreisverwaltung für die Vermarktung regionaler Produkte und für die Vernetzung ihrer Produzenten ein.

Du hast die Wahl – kauf lokal.

Fündig werden Einheimische, aber auch Besucher aus ganz Sachsen zum Beispiel bei der Görlitzer Marktschwärmerei und der Zittauer Marktschwärmerei. Dort bekommen sie all die Lebensmittel, die man so nicht im Supermarkt findet: von der Lavendelsalami aus Niesky bis zum Markersdorfer Hofkäse mit Bockshornklee. Das meiste stammt dabei direkt aus der Nachbarschaft. Denn regional, saisonal, nachhaltig und fair ist hier nicht eine Devise – sie wird durch den gesamten Landkreis Görlitz auch gelebt.

Bier aus dem Nachbardorf, Mehl aus der hiesigen Mühle, Honig und Likör frisch vom Biohof – das ist in einer Großstadt undenkbar. Anders im Unbezahlbarland: Man nehme Quark und Kartoffeln von der Solidarischen Landwirtschaft Lindenhof in Pfaffendorf und Leinöl vom Oberlausitzer Saftquell in Oderwitz – und schon hat man eine leckere und ganz heimelige Mahlzeit zusammen.

Das Thema Nachhaltigkeit erhält immer mehr Raum im gesellschaftlichen Denken und Handeln. Der Landkreis Görlitz setzt dabei auch auf die Entwicklung nachhaltiger Wertstoffkreisläufe, auf die Umsetzung innovativer Ideen und die Stärkung von Initiativen zur Vermarktung regionaler Produkte. Gemeinsam mit Experten und engagierten Akteuren werden Angebote für den Alltag der Menschen in der Region geschaffen. Sandy Marschke setzt sich als Mitarbeiterin der Landkreisverwaltung für die Vermarktung regionaler Produkte und für die Vernetzung ihrer Produzenten ein.

Mehr dazu auf Facebook, Instagram und Co. unter #duhastdiewahlkauflokal und in dem Falblatt Für die nachhaltige Entwicklung der Region

 

 

Kontakt

Bauernverband Oberlausitz e. V.
Am Gut 8 02708 Löbau

 

Ansprechpartner: Eric Krems (Geschäftsführer) T: 03585 / 83 32 37, info@bauernverband-ol.de und Tim Mrusek (Ausbildungsleiter) T: 03585 / 40 42 25, tim.mrusek@bauernverband-ol.de

www.bauernverband-ol.de

Grüne Ausbildung mit Tradition

Die Oberlausitz gilt nicht nur als landschaftlich reizvoll, sondern auch als eine Region mit starker Landwirtschaft. Viele der heutigen Fachkräfte in der Landwirtschaft haben einen gemeinsamen Ausgangspunkt – die Ausbildungsstätte Rosenhain – seit 1991 eine Einrichtung des Bauernverbandes Oberlausitz e. V. Schon seit den 1960er Jahren wurden hier Facharbeiter für die Oberlausitzer Landwirtschaft ausgebildet.

Heute ist die Landwirtschaft stärker denn je auf junge Fachkräfte angewiesen. Immer mehr Landwirte gehen in Rente und es wächst nicht genügend Nachwuchs nach. Diese Situation ist für die Auszubildenden von Vorteil, da nach bestandener Prüfung, quasi eine 100-prozentige Übernahmegarantie besteht.

Wer sich für eine Ausbildung beim Bauernverband Oberlausitz e. V. entscheidet, profitiert von den erstklassigen Kontakten und Netzwerken des Verbandes zu allen Landwirtschaftsbetrieben der Region. Das bedeutet für die Jugendlichen, dass sie wohnortnahe Praktikumsbetriebe finden.

Wer für die Ausbildung weiter anreisen muss, kann im Wohnheim in Rosenhain untergebracht werden. Außerdem bietet die Ausbildungseinrichtung eine besondere sozialpädagogische Begleitung für die Jugendlichen an.

Für Jugendliche, die sich mit der Natur verbunden fühlen, gern mit Tieren und Pflanzen arbeiten und ihre Zukunft in der Oberlausitz sehen, könnte einer der angebotenen anerkannten Ausbildungsberufe der optimale Start ins Berufsleben sein. Die Ausbildungsmaßnahmen sind gefördert und an bestimmte Zugangsvoraussetzungen gebunden. Die Kollegen des Bauernverbandes informieren gern im persönlichen Gespräch, welche Voraussetzungen im Einzelnen zu beachten sind. Informationen erhalten Jugendliche auch durch die Berufsberater der Agentur für Arbeit.

Ab sofort ist es möglich, in unserer der Ausbildungsstätte die Fahrschulausbildung zu den Fahrerlaubnisklassen L und T zu absolvieren.

Ausbildungsberufe:
Fachpraktiker/-in Gartenbau (Garten- und Landschaftsbau) ‰
Fachpraktiker/-in Gartenbau (Zierpflanzenbau) ‰
Fachpraktiker/-in Landwirtschaft ‰
Gärtner/-in Garten- und Landschaftsbau ‰
Gärtner/-in Zierpflanzenbau ‰
Landwirt/-in 
Tierwirt/-in

 

 

 

 

Eine Frage noch...

Eine Fragen-Serie an René Hesse. Er ist Landwirt bei der Produktionsgenossenschaft Rosehnhain eG in Löbau/Bellwitz im Ladkreis Görlitz.

Kontakt UBL Website

KONTAKT

Wollen Sie im UnbezahlbarLand ein neues Zuhause finden? Benötigen Sie Unterstützung beim Ankommen in der neuen Heimat? Haben Sie Fragen zum Unbezahlbarland?
Suchen Sie konkrete Ansprechpartner in den Städten und Gemeinden?

Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern.

 

 

unbezahlbarland pfeilLinkInternKONTAKTFORMULAR

Kontakt UBL Website

KONTAKT

Wollen Sie im UnbezahlbarLand ein neues Zuhause finden? Benötigen Sie Unterstützung beim Ankommen in der neuen Heimat? Haben Sie Fragen zum Unbezahlbarland?
Suchen Sie konkrete Ansprechpartner in den Städten und Gemeinden?
Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern.

 

unbezahlbarland pfeilLinkInternZUM KONTAKT

 

ENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT
NIEDERSCHLESISCHE OBERLAUSITZ MBH

Telefon: +49 (0) 3581 329010
E-Mail: info@wirtschaft-goerlitz.de

© 2021 Unbezahlbarland / Alle Rechte vorbehalten        IMPRESSUM  DATENSCHUTZERKLÄRUNG